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PROJECT Z.E.R.O. SONG

Wir haben die Wa(h)l

Ein Wal strandet und die ganze Welt schaut zu. Reporter aus aller Welt berichten, die Nachrichten sind voll mit News. Es geht lediglich um ein Tier, ein besonderes, klar. Aber es ist ein fühlendes Lebewesen genauso wie Millionen anderer, die täglich gefoltert und geschlachtet werden.

Release 3. April 2026
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Beschreibung – Wir haben die Wa(h)l

Als Timmi, der Buckelwal, überall in den Nachrichten war, hat plötzlich ganz Deutschland mitgefiebert. Ich übrigens auch. Ich wollte genauso, dass das Tier gerettet wird. Aber irgendwann hab ich mich gefragt: Warum berührt uns ausgerechnet dieses eine Tier so sehr? Was ist mit den Milliarden anderen Tieren, die jeden Tag sterben? Die tauchen in den Nachrichten gar nicht auf. Die landen einfach auf unserem Teller.

Warum ist ein Wal ein Individuum, aber ein Schwein nur ein Schnitzel? Warum lieben wir Hunde und Katzen, während wir bei anderen Tieren einfach wegschauen? Wer entscheidet eigentlich, welches Tier Mitgefühl verdient und welches nicht? Dabei bin ich gar nicht besser gewesen. Ich habe selbst jahrelang Fleisch gegessen. Ich mochte den Geschmack. Aber irgendwann habe ich verstanden, dass da vorher ein Lebewesen war. Eines, das genauso fühlen konnte wie mein Hund oder deine Katze. Ab dem Moment konnte ich das für mich einfach nicht mehr ausblenden.

Im Song spreche ich auch über den Begriff Karnismus. Das ist die Vorstellung, dass wir manche Tiere lieben und andere ganz selbstverständlich essen. Die meisten kennen das Wort gar nicht. Ich vorher übrigens auch nicht. Aber je mehr ich mich damit beschäftigt habe, desto mehr habe ich gemerkt, wie sehr wir von klein auf in bestimmte Denkmuster hineinwachsen, ohne sie überhaupt zu hinterfragen.

Die Medien entscheiden sehr oft, worüber wir reden, worüber wir traurig sind und worüber wir uns aufregen. Heute ist es ein Wal. Morgen etwas anderes. Unsere Aufmerksamkeit springt dahin, wo gerade das Scheinwerferlicht ist. Ich finde, wir sollten viel öfter selbst überlegen, was wir wichtig finden. Nicht betreut denken. Sondern selber denken.

Am Ende will ich niemandem sagen, was er essen oder wie er leben soll. Das muss jeder selbst entscheiden. Genau deshalb heißt der Song auch „Wir haben die Wa(h)l“. Nicht nur die Wahl auf unserem Teller. Sondern auch die Wahl, Dinge zu hinterfragen und sich seine eigene Meinung zu bilden. Denn genau damit fängt Veränderung an. Danke fürs Anhören und die Aufmerksamkeit.

Lyrics – Wir haben die Wa(h)l

Ein Wal strandet – die Welt schaut zu.
Große Besorgnis, Rettungsaktion.
Auf einmal ist ein Tier ein Individuum.
Ein schönes und außergewöhnliches Tier, klar,

Finnwal, Pottwal, Buckelwal, scheißegal.
Tier ist Tier – hat Gefühle – egal wie groß.
Aber Schwein und Huhn werden vergessen – was ist los?
Jetzt schaust du die Nachrichten und machst dir Sorgen

Ist dein Steak, Kaffee mit Milch, Eiern mit Speck am Morgen.
Während du die einen bewunderst isst du die anderen auf.
die anderen getötet- du nimmst es in Kauf.
Sagt dir der Begriff Karnismus irgendwas?

Der Wiederspruch beim Fleischkonsum – Google das!
Verzehr über Leben zu stellen – sag mir ist das normal?
Tot oder Leben – wir haben immer die Wahl.

Wir haben die Wahl!
Kannst du es töten? Nein?
Dann lass sie nicht leiden!
Wir haben die Wahl!
Tot oder Leben –
du kannst es entscheiden.
Wir haben die Wahl.
Wir haben die Wahl.
Wir haben die Wahl.

Ich verrate dir jetzt was – auch ich habe Fleisch konsumiert.
Ich liebte es, den Geschmack von einem toten Tier.
Aber genau darum geht es, dass es mal lebendig war.
Es fühlt, leidet, stirbt. Nur für dich. Als wäre es nie da.

Aber meinst du nicht es hat mehr verdient?
Ein Leben, so wie dein Hund, Katze – du bist doch tierlieb?
warum ist das eine Familie und das andere nur ein Gericht?
Und warum stellst du dir selbst diese Frage nicht?

Ich habe mich entschieden – weil ich Tiere liebe.
Nicht nur die die nah sind – weil jedes Leben zählt.
Weil jedes Herz gleich schlägt – egal wohin ich geh’.
Und ich nicht mehr wegseh’, und weil ich’s jetzt versteh.

Wir haben die Wahl!
Kannst du es töten? Nein?
Dann lass sie nicht leiden!
Dass sie im Dreck leben – eingesperrt von Beginn.
Dass ihre Augen erzählen, was Worte nicht sagen.
Ich habe entschieden – ich kanns nicht ertragen.

Wir haben die Wahl!
Kannst du es töten? Nein?
Dann lass sie nicht leiden!
Wir haben die Wahl!
Tot oder Leben –
du kannst es entscheiden.

Wir haben die Wahl!
Hinterfrage alles!
Und wähle eine Seite!
Wir haben die Wahl!
Denk drüber nach –
Und dann entscheide.

Wir haben die Wahl.
Wir haben die Wahl.
Wir haben die Wahl.
Wir haben die Wahl.

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