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PROJECT Z.E.R.O. SONG

Wir sind das Tier

Ein Thema, dass mir selbst sehr am Herzen liegt. Tierwohl und Tierschutz sind immer wichtiger für mich geworden. Die einen essen wir, die anderen bringen wir zum Tierarzt. Einfach mal hinterfragen was als so "normal" erscheint.

Release 16. März 2026
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Beschreibung – Wir sind das Tier

„Wir sind das Tier“ ist wahrscheinlich meine wichtigste Botschaft überhaupt.

Hund. Katze. Meerschweinchen. Tiere, die wir niemals essen würden. Tiere, die für viele zur Familie gehören. Wir geben ihnen Namen. Wir bringen sie zum Arzt. Wir kaufen ihnen Futter, Spielzeug und ein weiches Bett.

Bei Schweinen, Kühen oder Hühnern sieht es plötzlich anders aus. Dabei fühlen sie genauso Angst, Schmerz, Stress und Nähe. Auch sie wollen leben. Trotzdem haben wir gelernt, manche Tiere zu lieben und andere zu essen.

Genau darum geht es in diesem Song.

Nicht um Schuld. Nicht darum, jemanden fertigzumachen. Sondern darum, einmal ehrlich hinzusehen und die eigene Denkweise zu hinterfragen.

Warum ist eine Kuh in Indien heilig, während sie bei uns auf dem Grill landet? Warum würde kaum jemand einen Hund schlachten, während das bei einem Schwein ganz normal erscheint? Diese Einteilung ist nicht natürlich. Sie wurde uns beigebracht.

Dafür gibt es einen Begriff: Karnismus.

Karnismus beschreibt das unsichtbare Denksystem, durch das wir bestimmte Tiere als Lebensmittel betrachten. Es sorgt dafür, dass Fleischessen als normal, notwendig und selbstverständlich erscheint, obwohl die meisten Menschen Tiere eigentlich mögen und nicht wollen, dass sie leiden.

Wir sehen im Supermarkt nicht mehr das Tier. Wir sehen Filet, Schnitzel, Wurst oder Nuggets. Alles ist sauber verpackt. Das Gesicht, das Leben und der Tod dahinter verschwinden.

Der Song versucht, diese Verpackung für ein paar Minuten aufzureißen. Denn die Realität ist nicht sauber. Tiere werden eingesperrt, getrennt, transportiert und getötet. Viele verbringen ihr gesamtes Leben ohne Sonne, frische Luft oder ausreichend Platz. Sie werden zu Produkten gemacht, obwohl sie fühlende Lebewesen sind.

Und genau deshalb heißt der Song „Wir sind das Tier“. Denn das Problem sind nicht die Tiere. Das Problem sind wir und das System, das wir geschaffen haben. Wir halten uns für überlegen. Doch Überlegenheit gibt uns nicht das Recht, Schwächere auszunutzen. Im Gegenteil. Aus Überlegenheit folgt Verantwortung.

Jeder entscheidet selbst, wie er lebt und was er isst. Aber diese Entscheidung sollte bewusst getroffen werden. Nicht aus Gewohnheit. Nicht weil es alle machen. Nicht weil wir es schon als Kinder so gelernt haben.

Denn alles, was gelernt wurde, kann auch neu gedacht werden. Vielleicht verändert dieser Song nichts. Vielleicht aber doch einen Gedanken. Und manchmal beginnt genau dort etwas.

Lyrics – Wir sind das Tier

Guten Tag
Bitte hundert Gramm vom Hund
Und ein paar von diesen Katzenschinken
Eine Rauchwurst vom Meerschweinchen
Und natürlich darf es auch etwas mehr sein

Ha! Was zur Hölle ist mit dem los fragst du dich?
Aber wer entscheidet was ich essen darf und was nicht?
Tust du das? Ich glaube nicht
Tu ich das? Nein ich glaube nicht
Aber wer tut es dann?
Ich sag’s dir, das ist Erziehung Mann
In Indien sind Kühe heilig, bei uns landen sie am Grill
Merkst du denn nichts? Wo ist da der verdammte Sinn?
Die einen liebst du, die anderen isst du auf
Um die einen kümmerst du dich und passt drauf auf
Bringst sie zum Arzt, fütterst sie, sie schlafen mit im Bett
Aber die anderen leben qualvoll ein Leben lang im Dreck
Auf engstem Raum, ohne Sonne, ohne Tageslicht
Die Hölle auf Erden, doch du siehst sie nicht
Merkst du nicht wie krank das alles ist?
Essen kannst du es, aber schlachten nicht
Sie bluten aus, hängen kopfüber im Schlachthaus
Der Haken durch ihre Beine, das Blut fließt raus
Hast Mitleid, siehst die Angst in ihren Augen
Schaust weg und willst es einfach nicht glauben
Junge, keins davon war glücklich, verdammt nein
Der Tod die Befreiung, das erste Mal frei sein

Vielleicht denkst du jetzt nach, vielleicht auch nicht
Doch wenn du es tust, macht dich das menschlich

Wir sind das Tier
Sperrt uns alle ein
Foltert und Quält uns
Bis dass der Tod uns befreit
Wir sind das Tier, wir sind das Tier
Das Problem sind wir
Wir sind das

Du gehst in den Supermarkt, du schaust dich um
Ja das sind Leichenteile da in der Kühltruhe
Ermordet und verpackt nur für deinen Konsum
Ein fröhliches Bild für maximalen Irrtum
Das Ding ist, dass du deine Denkweise ändern musst
Was du tust entscheidest du, aber tu es bewusst
Tiere fühlen so wie du und ich, sind keine Ware
Sie sind mehr als ein Produkt in deinem Einkaufswagen
Es gibt andere Wege, doch bist du dazu bereit?
Bereit zu respektieren, bereit für mehr Menschlichkeit?
Überlegenheit rechtfertigt nicht unser Handeln und Tun
Aus Überlegenheit folgt Verantwortung

Wir sind das Tier
Sperrt uns alle ein
Foltert und Quält uns
Bis dass der Tod uns befreit
Wir sind das Tier, wir sind das Tier
Das Problem sind wir

Ein Schwein ist intelligenter als ein Hund
Eine Kuh trauert um ihr Kalb
Ein Huhn erkennt über hundert Gesichter
Aber wir haben entschieden
Welche Tiere wir lieben
Und welche wir essen
Nicht weil es richtig ist
Sondern weil wir es so gelernt haben
Doch alles was gelernt wurde
Kann auch neu gedacht werden

Wir sind das Tier
Sperrt uns alle ein
Foltert und Quält uns
Bis dass der Tod uns befreit
Wir sind das Tier, wir sind das Tier
Das Problem sind wir

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